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#6 Schulter an Schulter durch den Staub

  • Autorenbild: Jan Cichon
    Jan Cichon
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Vor zwei Wochen war bei uns Ausnahmezustand. Von Mittwoch bis Freitag gab es keine Theorie, keine langen Besprechungen, keine Konzepte auf Papier. Es war Staub. Es war Lärm. Es war Bewegung.


Drei Tage Abriss.


Und was für drei Tage das waren. Mit angepackt haben alle – von Grundschulkindern bis zu Rentnern. Jung und alt, Schulter an Schulter. Da wurde nicht lange diskutiert, sondern geschleppt, gehämmert, getragen. Gemeinsam haben wir ein Loch in die Wand der Gottesdiensthalle geschlagen – unser neuer interimistischer Haupteingang für den Gottesdienstraum. Die Lounge? Fast komplett abgerissen.


Es gab viel Schutt. Viele Eimer. Und definitiv sehr viel Staub.


Aber gleichzeitig auch: viel Freude. Viel Energie. Viel echtes Miteinander.


Zwischen Schuttcontainern und Staubmasken haben wir zusammen Pizza gegessen, gelacht, geschwitzt und neu erlebt, was Gemeinde eigentlich bedeutet. Nicht nur nebeneinander sitzen – sondern miteinander bauen.

Zwischenlagern, Zwischenphase, Zwischenlösungen


Eine der größten Herausforderungen in diesen Tagen: Wohin mit all dem Material?


Wir nutzen den aktuellen Standort unserer Kita als Zwischenlager. Doch selbst dort wird es eng. Also wird improvisiert. Umgedacht. Neu sortiert. Flexibilität ist gerade kein Bonus – sie ist Voraussetzung.


Wir sind mitten in einer Übergangsphase. Nichts ist ganz fertig. Vieles ist provisorisch. Aber genau darin liegt auch eine besondere Dynamik.

Ein vertrautes Gefühl

Ehrlich gesagt hatte das Ganze etwas Nostalgisches.


Als wir 2011 in die Waggonfabrik eingezogen sind, sah es ganz ähnlich aus wie jetzt: roh, unfertig, mit viel offenem Raum. Damals haben wir uns gefragt, wie wir diese riesige Fläche jemals füllen sollen.


Wir haben Gott vertraut und er hat Wachstum geschenkt. Wir haben angebaut. Erweitert. Menschen sind gekommen. Leben ist entstanden.


Und jetzt beginnt das nächste Kapitel.

Mehr als ein Bauprojekt

In unserem Gebäude entsteht eine der vermutlich modernsten Kitas der Stadt. Doch es geht um weit mehr als Räume, Wände und Ausstattung.


Hier soll ein Ort entstehen, an dem Kinder in eine starke Identität hineinwachsen. Mit klaren Werten. Mit Hoffnung. Kinder, die wissen: Du bist gewollt. Du bist geliebt. Du bist unendlich wertvoll.


Wir glauben an eine Generation, die unsere Stadt prägt. Kinder, die

Verantwortung übernehmen. Die Licht in ihr Umfeld bringen. Die wissen, wer sie sind – und wofür sie stehen.

Ja, diese Zeit ist herausfordernd. Manches ist eng. Manches ist staubig. Vieles braucht Geduld.


Aber wir glauben, dass Gott uns durchträgt.


Heute ist hier Baustelle mit Staub auf den Schuhen. Doch wir sehen schon jetzt vor uns, wie Familien ein- und ausgehen werden. Wie Kinder lachen. Wie Beziehungen entstehen. Wie Zukunft Gestalt annimmt.


Und wir freuen uns darauf, in nicht allzu ferner Zukunft diese Kita für die Familien unserer Stadt zu eröffnen.

 
 
 

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